Mäzene und Partner

Internationale Spitzenklasse: 

 

Die Austrian Master Classes

 

»Königlicher Unterricht im Schloss Zell an der Pram –

wenn es dieses dream team nicht gäbe, müsste man es erfinden!«

Sven Frotscher

 

 

In den 35 Jahren ihres Bestehens nahmen Musikschüler, Studenten, ausübende Musiker und Pädagogen aus 64 Ländern an den weltweit renommierten Austrian Master Classes teil. Meisterkurse als berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung sind im Kursprogramm ebenso vertreten wie Kurse für Kinder und Jugendliche, bei denen auch Spiel & Spaß nicht zu kurz kommen.

Die Jugend- und Meisterkurse der Austrian Master Classes zeichnen sich aus durch ausgewählte Dozentinnen und Dozenten aus dem Musikschul- und Universitätsbereich sowie dem internationalen Konzertleben, eine familiäre Atmosphäre im Schloss sowie professionelle Arbeit getreu unserem Leitbild »wir holen die Teilnehmer dort ab wo sie stehen«. Auch finden unsere Teilnehmer, von denen zahlreiche über viele Jahre hinweg immer wieder unsere Kurse besuchen, auf Schloss Zell an der Pram optimale Unterrichts- und Übebedingungen vor.

Sowohl bei den Jugendkursen als auch bei den Meisterkursen erhalten die Teilnehmer Unterricht bei international renommierten Professoren und bekannten Künstlern auf höchstem Niveau und mit besonderem Bezug zur österreichischen Musiktradition.

 

Seit vielen Jahren verbindet das Händel - Mozart-Stipendium auf Initiative von Sven Frotscher die Stadt Halle an der Saale mit den Austrian Master Classes in ganz besonderer Weise. Hervorragende junge MusikerInnen aus Halle werden im Rahmen eines Wettbewerbes ausgewählt und erhalten als Preis ein Stipendium zur Teilnahme an den Kursen der Austrian Master Classes. Der musikalische Austausch zwischen den jungen MusikerInnen aus aller Welt im einmalig schönen Ambiente von Schloss Zell an der Pram stellt einen unschätzbaren Wert für unsere Jugend dar, der gerade auch durch Initiativen wie die von Sven Frotscher und der Stadt Halle blüht und gedeiht.

 

 

Die Mäzene I: 

 

FrotscherBuch – 

Gründer des Händel-Mozart-Jugendstipendiums

 

»Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten«

Katharina von Siena

 

 

FrotscherBuch wurde 1996 gegründet, um komplett ausgestattete Sachbücher zu fertigen – von der Recherche bis zum Layout. Heute umfasst das Portfolio vier Kernbereiche: 

  1. Sachbücher zu den Themen Kultur und Semiotik, zum Beispiel 5000 Zeichen und Symbole der Welt
  2. Forschung zur Industriegeschichte, zum Beispiel Geschichte Waggonbau Ammendorf
  3. Vermögensverwaltung und Forschung zu Kapitalanlagethemen/Vermögensverteilung
  4. Artikel und Bücher zur Vermögensverwaltung, zum Beispiel Artikel für Fonds professionell.

Die Sachbücher von Sven Frotscher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und sind international anerkannt. Export ist wichtig: Österreich, die Schweiz, Tschechien und Italien kaufen bei uns. Die Vermögensverwaltung profitiert von einem breit diversifizierten Portfolio.

 

 

Seit dem Jahr 2000 finanzierte FrotscherBuch jährlich ein Stipendium für die Austrian Master Classes, das seit 2002 Händel-Mozart-Jugendstipendium heißt und vom jeweiligen Oberbürgermeister der Stadt Halle-Saale übergeben wird. Daneben wird von der Familie Frotscher (Jakob Frotscher) seit Jahren die Frotscher Helping Hands Medal der University of St Andrews gestiftet.

 

 

 

Die Mäzene II: 

 

Roland Schimek

 

»Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft«

Wilhelm von Humboldt

 

 

Roland Schimek engagiert sich seit 1993 in der Händelstadt Halle. Zu den zahlreichen Aktivitäten gehört der Förderverein des Landesmuseums, bei dem Roland Schimek als Vorsitzender agiert.

Wirtschaft und Beruf sind nicht alles. Man muss sich auch für die Gesellschaft engagieren. Das Landesmuseum ist ein Glücksfall für die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt.

Regelmäßig strömen viele Tausend Menschen in die faszinierenden Ausstellungen des Museums.

Mit dem Verein Pro Sport und Kultur e. V. werden verschiedene Projekte unterstützt.

Gern unterstützen wir mit diesem Verein das Händel-Mozart-Jugendstipendium durch die Organisation des Kammermusiksaals des Händelhauses für das Vergabekonzert des Händel-Mozart-Jugendstipendiums.

Es ist eine Freude, die jungen Musiker spielen zu hören und ihnen Rückenwind für ihre weitere Zukunft zu geben. Neben dem Händel-Mozart-Jugendstipendium geben wir den Stipendiaten ein

Zusatzstipendium für ihr späteres Musikstudium.

 

So halten wir Kontakt und sehen später, was aus den jungen Stipendiaten und Stipendiatinnen geworden ist.

 

 

 

Die Mäzene III: 

 

Die Stadtwerke Halle

 

»Ohne Musik wär’ alles nichts!«

Wolfgang Amadeus Mozart

 

 

Kultur. Ein ziemlich komisches Wort. Eigentlich kommt es aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ›pflegen‹, ›anbauen‹ oder ›Ackerbau betreiben‹. Wenn wir also einen Samen pflanzen, ihn mit den richtigen Dingen gießen und düngen, dann erwächst daraus etwas Schönes, Nützliches oder Gutes. So einen Effekt wünschen sich auch die Stadtwerke Halle für ihre Saalestadt und die Region. Deshalb unterstützen die Stadtwerke Halle auch gern ein junges Musiktalent, welches das Händel-Mozart-Jugendstipendium für seine Leistungen erhält. 

 

Die Stadtwerke Halle übernehmen nicht nur wirtschaftliche Verantwortung, sondern engagieren sich für Kultur, Sport, Wissenschaft und Bildung - ergänzt durch eine Vielzahl von Aktivitäten, die das Alltagsleben in der Saalestadt angenehmer machen und etwas dazu beitragen, dass sich die Hallenser wohl fühlen. Das ist uns eine Herzensangelegenheit. 

 

 

Die Stadtwerke Halle sind der größte Arbeitgeber der Saalestadt und das größte kommunale Versorgungsunternehmen Sachsen-Anhalts. Seit ihrer Gründung im Jahre 1991 entwickeln sich die Stadtwerke Halle zu einem leistungsfähigen Infrastruktur-, Logistik- und Dienstleistungsverbund. Sie zählen heute zu den stärksten Wirtschaftsunternehmen in Ostdeutschland. In dieser Rolle fördern sie gern die Region und seinen talentierten Nachwuchs – auch auf musikalischem Gebiet.    

 

 

Die Partner I: 

 

Stadt Halle

Fachbereich Kultur

»Händel weiß am besten, was großen Effekt tut – 

wo er das will, schlägt er ein wie ein Donnerwetter«

Wolfgang Amadeus Mozart

 

 

 

Händel und Mozart, das ist eine in der Musikgeschichte ganz besondere Beziehung. Anekdoten über die beiden „Wunderkinder“ gibt es unendlich viele, nicht alle werden der Wahrheit entsprechen. Gesichert ist aber, dass Wolfgang Amadeus Mozart Georg Friedrich Händel bewunderte, Motive des Barockmeisters in sein Werk aufnahm und dabei mit dem „Urheberrecht“ keine Probleme hatte…

Friedrich Rochlitz berichtete 1798 in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ von Gesprächen mit Mozart und schrieb: 

»Unter den ältern Komponisten schäzte (!) er am allerhöchsten aber Händeln. Die vorzüglichsten Werke dieses in einigen Fächern noch nie übertroffenen Meisters, hatte er so innen, als wenn er lebenslang Direktor der Londoner Akademie zur Aufrechterhaltung der alten Musik gewesen wäre. Händel weiss am besten unter uns allen, was grossen Effekt thut – wo er das will, schlägt er ein, wie ein Donnerwetter.«

 

Die Stadt Halle hat sehr gern die wunderbare Initiative von Herr Frotscher aufgenommen, musikalischen Talenten den Besuch eines Kurses der Austrian Master Classes zu ermöglichen. Dank der Unterstützung vieler und dem großzügigen bürgerschaftlichen Engagement konnten 2013 die Stipendien 33 und 34 vergeben werden. 

Die Händel-Mozart-Jugendstipendien und die damit verbundenen Vergabekonzerte haben sich inzwischen zu einem jährlichen Höhepunkt für den hochtalentierten musikalischen Nachwuchs in unserer Stadt und der Region entwickelt. Die begeisternden Auftritte der Ausgezeichneten sind einerseits Belege der tollen musikalischen Ausbildung in Halle und andererseits in Erinnerung bleibende Erlebnisse mit großer Emotionalität.   

Dies im Interesse der jungen Musiker fortzusetzen, ist das gemeinsame Ziel aller Beteiligten.

 

 

 

 

 

Die Partner II: 

 

Die Stiftung Händel-Haus und 

das Händel-Haus in Halle (Saale)

»Händel weiß am besten, was großen Effekt tut – 

wo er das will, schlägt er ein wie ein Donnerwetter«

Wolfgang Amadeus Mozart

 

Das Händel-Haus in Halle (Saale): Früher das Geburts- und Wohnhaus des barocken Genius, heute Zentrum der Händel-Pflege und ein Musikmuseum, das mit ansprechenden Dauer- und Sonderausstellungen und einem abwechslungsreichen Veranstaltungskalender aufwartet. Betrieben wird es durch die Stiftung Händel-Haus, die außerdem die international renommierten Händel-Festspiele veranstaltet. Das Händel-Haus ver­mit­telt als Musik­mu­seum schon seit 1948 Infor­ma­tio­nen über das Leben und Werk von Georg Fried­rich Hän­del. In der Dau­er­aus­stel­lung „Hän­del – der Euro­päer“ vermitteln ori­gi­nale Gemälde, Sti­che und Musik­in­stru­mente einen leben­di­gen Ein­druck von Hän­dels Lebens­um­stän­den. In einem modernen Anbau  werden wertvolle historische Instrumente gezeigt, unter anderem Hammerflügel aus der Mozart-Zeit, darunter ein Hammerflügel von Johann Evangelist Schmidt, der auf Empfehlung Leopold Mozarts in Salzburg Hoforgelbauer wurde. Außerdem schenkte Leopold Mozart 1784 seiner Tochter Marianne einen Schmidt-Flügel.

 

Die Stiftung Händel-Haus unterstützt aktiv mit diversen Projekten den musikalischen Nachwuchs und ist in diesem Zusammenhang Partner des Händel-Mozart-Jugendstipendiums. Für das Vergabekonzert stellt die Stiftung den Kammermusiksaal des Händel-Hauses zur Verfügung!"

 

 

 

Die Partner III: 

 

Harfenduo – Esperanza Ehrle und Christiane Werner

»Musik verbindet uns mit unsichtbaren Fäden«

 

 

Während ihres Bachelorstudiums in Leipzig lernten sich die beiden jungen Harfenistinnen in kennen. Ihre ähnlichen musikalischen Ideen und Vorstellungen verbanden Esperanza Ehrle und Christiane Werner seit der ersten Probe. Nach einem einmaligen Zusammenspiel in der Hochschule entschieden sie sich gemeinsam ein größeres Repertoire einzustudieren. Als feste Kammermusikpartner spielen sie abendfüllende Konzerte, sowie zu verschiedenen Anlässen. 

 

Esperanza Ehrle, gebürtig aus Sebnitz, erhielt nach mehrjährigem Klavierunterricht zusätzlich ab ihrem 11. Lebensjahr Harfenunterricht bei Christiane Richter an der Musikschule in Erfurt. 2009 wechselte sie an das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, wo sie 2016 ihr Abitur absolvierte. 

Sie erreichte beim Wettbewerb Jugend musiziert 2014 in der Wertung Harfe Solo den 2. Platz auf Bundesebene und sammelte Erfahrungen in verschiedenen Jugendsinfonieorchestern Deutschlands. 

 

 

Christiane Werner wurde in Lüneburg geboren, wo sie mit acht Jahren ihren ersten Harfenunterricht bei Liliana Rus erhielt. Sie wechselte zu Martina Klüber an die staatliche Jugendmusikschule Hamburg und zog nach ihrem Abitur für ein FSJ Kultur in der Musikschule und auf der Burg Warberg nach Helmstedt. In dieser Zeit bekam sie bei Rita Hartobanu Unterricht und nahm 2013 ihr Musikstudium in Leipzig bei dem langjährigen Gewandhausharfenisten Prof. Max Koch auf. 2017 schloss sie ihren Bachelor bei Ursula Heins, Harfenistin in der Staatskapelle Halle, an der Musikhochschule in Leipzig ab. Aktuell lebt sie in Stuttgart, wo sie bei Prof. Maria Stange im künstlerischen Master studiert. Auf Meisterkursen bekam sie weitere Anregungen von namenhaften Harfenisten, u.a. Silke Aichhorn, Park Stickney, Gabriella Dall'Olio und Prof. Maria Graf. Christiane Werner ist außerhalb des Studiums als Harfenlehrerin tätig und spielte als Aushilfe  u.a. bei den Lüneburger Symphonikern, der Neuen Lausitzer Philharmonie und der Philharmonie – Theater für Niedersachsen Hildesheim. 

 

 

 

Das Procedere und die Jury

 

Auswahl & Vergabe

 

»Es ist des Lernens kein Ende«

Robert Schumann 

 

 

Das Händel-Mozart-Jugendstipendium wird jährlich vergeben. Im November werden an ausgewählten öffentlichen Stellen Bewerbungs-Plakate ausgehängt. In aller Regel endet dann im darauffolgenden Februar die Bewerbungsfrist. Nach Eingang aller Bewerbungen werden diese in Kopie an die Jury verschickt, die etwa 14 Tage später im Fachbereich Kultur die Auswahl trifft. Höhepunkt ist das Vergabekonzert, bei dem der Oberbürgermeister der Stadt Halle Dr. Bernd Wiegand das Händel-Mozart-Jugendstipendium vergibt.

 

Zur Jury gehören führende Vertreter der Musikpädagogik Mitteldeutschlands sowie die Partner, die Mäzene und der Mitteldeutsche Rundfunk MDR:

 

Konservatorium »Georg Friedrich Händel« Halle

vertreten durch den Leiter: Thomas Effner-Jonigkeit

 

Landesgymnasium »Latina August Hermann Francke«

vertreten durch den Leiter des Instrumentalzweiges: Henry Ventur

 

Mitteldeutscher Rundfunk

vertreten durch den Hauptabteilungsleiter: Carsten Dufner

 

Stadt Halle (Saale), Dezernat 3,

Fachbereich Kultur

vertreten durch den Leiter: Detlef Stallbaum 

 

Stadtwerke Halle

vertreten durch: Herrn Lux

 

FrotscherBuch

 

vertreten durch den Geschäftsführer: Sven Frotscher

 

 

 

 

Das Händel-Mozart-Jugendstipendium wäre ohne die Mäzene und Partner nicht möglich. Die Mäzene sind der Gründer Sven Frotscher von FrotscherBuch, die Stiftung der Saalesparkasse und der Rotary Club G. F. Händel Halle. Sven Frotscher und die Stiftung der Saalesparkasse sind die Träger des Stipendiums, die sich nachhaltig verpflichtet haben zur Finanzierung. Der Fachbereich Kultur der Stadt Halle ist für die Organisation zuständig und betreibt auch die dazugehörige webseite auf der halle.de-Seite: www.halle.de/de/Kultur/Georg-Friedrich-Haendel/Erleben/Haendel-Mozart-Stipendium/

Hinzu Kommen das Händel-Haus als Gastgeber sowie die KammerAkademie Halle als musikalischer Partner für das Vergabekonzert.