Verifiziert: 12. April 2018

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Stipendiaten,

als letztjährige Stipendiatin des Händel-Mozart-Stipendiums 

ist es eine große Ehre, hier sprechen zu können.

Zuerst will ich den Stipendiaten herzlich gratulieren!

 

Es gehört viel Fleiß, Arbeit und Disziplin dazu, das Instrument

oder Gesang so gut zu beherrschen, vor allem in unserem Alter,

wo man sich auch auf die Schule konzentrieren muss …

Aber ich will hier vor allem über die Zeit bei den Austrian Master Classes

in Zell an der Pram berichten.

 

Ich habe die Möglichkeit letztes Jahr in den Sommerferien sofort ausgenutzt

und bin zu einem Meisterkurs für Pianisten gegangen … ja das war eine

sehr bereichernde Erfahrung und ich bin sehr dankbar, diese Möglichkeit

überhaupt bekommen zu haben.

 

Um es kurz zusammen zu fassen, bestand der Tagesablauf aus Üben,

Üben, Unterricht und Hospitieren und noch mehr üben.

Angefangen vom frühen Aufstehen und sich vor dem Frühstück als Pianist

in den Listen einzutragen, um an dem Tag Instrumente so gut wie möglich

zu ergattern bis hin zu dem Übezeitplan, was auch bis zuweilen in die Nacht

reichte. Ein ganzes Tagesprogramm war also voll.

 

Gleichzeitig gab es viele andere Meisterkurse für Violine, Cello oder Blasinstrumente,

und die waren dann abends beim Orchester.

Es gab auch einen Professor, der morgens vor dem Frühstück Morgensport

angeboten hat, also alles dabei.

 

Das klingt vielleicht alles sehr anstrengend, vor allem für Sommerferien,

aber trotz der Ungewohntheit hat es sehr viel Spaß gemacht.

Man hat auch sofort am ersten Tag viele neue Leute kennengelernt,

auch im eigenen Alter und man fühlte sich aufgrund der gemeinsamen Interessen,

also der Musik vor allem, sehr miteinander verbunden.

 

Es war vor allem toll, auch Leute aus unterschiedlichen Nationen kennen zu lernen,

mit ihnen zu kommunizieren und also sich wirklich auch mit ihnen anzufreunden.

Ich habe bis heute noch Kontakt zu einigen von ihnen.

Wie gesagt, jeder hat jeden Tag geübt und man hat sich einfach gegenseitig motiviert

und hoch gezogen und wurde dadurch selbst dazu angetrieben, immer weiter am Repertoire zu 

arbeiten.

 

Am Ende dieser Woche gab es dann ein Konzert wo zuerst alle in den Klassen vorgespielt haben und da wurden dann einige herausgepickt, die dann zum Endkonzert vorgespielt haben.

 

Was ich auch sagen möchte ist, dass alle Teilnehmer und Professoren sehr offen und freundlich waren. Man saß manchen Abend draußen in großer Runde und hat sich sowohl mit den Teilnehmern als auch mit den Professoren unterhalten und hat einfach eine gute Zeit

genossen.

 

Und was ich auch nicht vergessen darf zu erwähnen, dass die Unterkunft, also das Schloss Zell an der Pram, sehr schön war, das Essen und die Räume, also da kann man sich wirklich

nicht beschweren.

 

Kurz gesagt, es herrschte eine sehr angenehme, offene Stimmung und man hat sich einfach richtig wohl gefühlt.

 

Also ich kann den Meisterkurs nur allen ans Herz legen und wenn ich die Möglichkeit hätte,

würde ich liebend gern noch einmal zurück gehen.

 

Deswegen will ich mich vor allem noch einmal bei den Sponsoren bedanken, dass sie mir

dieses Händel-Mozart-Stipendium ermöglicht haben.

 

Ich habe mich allein in dieser Woche technisch unwahrscheinlich verbessern können

und auch viele neue Inspirationen und Ideen für mein Klavierspiel erhalten.

 

Vielen Dank!

 

 

Verifiziert: 6. April 2017

An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bedanken,
dass ich letztes Jahr die Möglichkeit bekommen habe, einen Meisterkurs
der Austrian Master Classes in Österreich zu besuchen.

Das war für mich ein fantastisches Erlebnis.

Ich habe ganz tolle Eindrücke bekommen und tolle Erfahrungen
gesammelt.

Gleich am Anfang wurden wir ganz nett begrüßt von Herrn Professor
Steinschaden und am ersten Abend konnten wir uns in den einzelnen
Klassen erst einmal vorstellen. Wer wollte, konnte dann ein Stück spielen,
dass man sieht, auf welchem Stand wir jetzt alle sind.

So hat der Kurs begonnen und von da an war jeder Tag von
morgens bis abends gefüllt mit Musik.

Der ganze Tag bestand aus Unterricht, üben und dem gemeinsamen
Unterhalten über Musik und das Leben …

Dadurch, dass man beständig professionell an Stücken arbeitet,
dadurch kommt man einfach wahnsinnig schnell voran. Ich habe
in dieser Woche so viel schaffen können, das ist ganz toll.

Genau so wichtig wie der Unterricht selbst ist meiner Meinung nach die
Hospitation in anderen Unterrichten, sowohl beim eigenen Lehrer als auch
bei anderen Lehrern und auch bei anderen Instrumenten.

Ich finde, dass ich einen ganz tollen Eindruck von den verschiedenen
Herangehensweisen an verschiedene Stücke gewonnen habe.

Worauf bei diesem Meisterkurs besonderen Wert gelegt wird,
das sind die geschichtlichen Hintergründe von jedem Stück.

Als Beispiel möchte ich das erste Scherzo von Chopin nennen …
Das Hauptthema ist ganz bewegend und aufreizend und der Mittelteil
ist ein polnisches Weihnachtslied, so ganz gesanglich.

Dieses Stück spielte ich gerade zu dieser Zeit und habe dann mitbekommen,
wann das Stück entstanden ist. Chopin hat das Stück geschrieben als er seine
Heimat Polen verlassen musste und wo Krieg war und genau das merkt man
in diesem Stück.

Ich finde, wenn man einen geschichtlichen Hintergrund zu einem Stück kennt,
dann kann man diese Stücke ganz anders spielen und das ist für die
Interpretation einfach wahnsinnig wichtig.

Das lernt man dort bei Hospitationen.

Außer dem ganzen Musikalischen bekommt man bei dem Meisterkurs die Möglichkeit, junge Musiker aus der ganzen Welt kennen zu lernen und mit
ihnen befreundet zu werden.

Ich habe nach wie vor ganz viel Kontakt mit Musikern aus Deutschland und
Österreich, aber auch aus Spanien, Luxemburg, Serbien und sogar
Amerika und auch Australien.

Man hat ganz viel Kontakt und spricht ganz viele Sprachen
und man entwickelt sich nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich
unwahrscheinlich weiter.

Ich habe auch noch Kontakt zu Herrn Professor Steinschaden, meinem Lehrer dort.

Und Ihr 3, ich weiß nicht, wer bei Ihm Unterricht haben wird, werdet ganz viel
Freude mit ihm haben. Er ist ein großartiger Lehrer.

Und zum Ambiente, wie ihr ja schon erfahren habt, der Meisterkurs findet
statt im Schloss Zell an der Pram.

Ihr werdet Euch wieder finden in einer unverwechselbaren Schlossatmosphäre.

Drum herum ist ein kleiner Garten, in dem Ihr euch aufhalten könnt.

Und gegenüber vom Schloss ist eine kleine Wirtschaft.

Und das sind eigentlich so Eure Aufenthaltsorte.
Das ist so, den Abend sitzt ihr dann zusammen oder ihr spielt Tischtennis.

Es ist nicht so, dass sich die Professoren so über einen stellen, sie stellen
sich wirklich auf eine Stufe mit einem selber.

Es war wirklich eine tolle Erfahrung, sich mit allen austauschen zu können,
ich finde das wirklich großartig.

Das werdet Ihr merken, ihr werdet Euch vorkommen wie in einer eigenen kleinen
Welt, in der es sich nur um Musik und um Freundschaft dreht.

Das ist eigentlich wie so eine kleine Schneekugel fast.

Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bedanken und wünsche
Euch ganz viel Spaß!

Verifiziert: 26. April 2016

Sehr geehrter Herr Frotscher,
danke für die Zusendung des Artikels.
Alexandra hat wirklich sehr von diesem Kurs profitiert und viele neue Impulse erhalten. Sie hatte damals anschließend (im Urlaub in Italien wohlgemerkt) täglich Geige geübt trotz großer Hitze.
Wir waren auch von dem Ambiente und der wunderbaren Atmosphäre dort sehr begeistert.
Danke nochmals für diese tolle Möglichkeit!
Herzliche Grüße
Angela Grohmann

Verifiziert: 21. September 2010

Sehr geehrter Herr Frotscher,

ich möchte mich herzlich für das Händel-Mozart-Stipendium bedanken und Ihnen unbedingt noch Bericht erstatten, wie meine Reise nach Oberösterreich ins Schloss Zell an der Pram verlief. Im Zeller Schloss befindet sich das oberösterreichische Landesbildungszentrum, wo die Austrian Master Classes stattfinden. Dort habe ich auf meiner Violine wunderbaren Unterricht bei Frau Prof. Steinschaden erhalten, spielte im Orchester und sang im Chor mit, die Zeit dazwischen nutzten wir zum Üben. Fast den ganzen Tag verbrachten wir mit Musik, aber es war herrlich, ich habe sehr viel gelernt und Spaß gehabt. So wurde es ein sehr schöner Aufenthalt im Schloss mit vielen lieben anderen Musikern, gutem Essen und netter Betreuung. Ein Werkstattkonzert fand am Freitag statt, bei dem alle Kursteilnehmer vorspielten, weswegen es mehrere Stunden dauerte. Am letzten Tag durfte ich dann beim großen Abschlusskonzert im Festsaal zeigen, was ich in der Woche gelernt hatte. Das war für mich ein besonderes Erlebnis, der Saal ist wunderschön und die Akustik herrlich. Es war traurig, als ich nach einer Woche wieder nach Hause fahren musste. Vielen Dank noch einmal, dass Sie mir diese Reise und Erfahrung ermöglicht haben.

Mit herzlichen Grüßen

Caroline Fischbeck

Verifiziert: 23. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Frotscher,

Dank ihrer großzügigen Unterstützung kann ich nun in wenigen Tagen meinen Koffer packen und zum Meisterkurs für Kammermusik nach Schloss Zell an der Pram fahren. Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Ich habe für den Kurs die Sonate op. 23, Nr. 4, a-Moll von Beethoven vorbereitet und werde daran mit einem gleichaltrigen Mädchen aus Österreich, welches Geige spielt, arbeiten …

Nochmals vielen Dank für alles.

Es grüßt herzlichst

Gundel Menzel

Verifiziert: 2002

Sehr geehrter Herr Sven Frotscher,

jetzt bin ich wieder in Dresden. Die Zeit, die ich im Schloß Zell an der Pram verbracht habe ist unvergesslich, so schön war es dort. in der Woche, die ich dort war, habe ich bei den Professoren, die sehr nett waren, viel gelernt und dabei Spaß gehabt. Dort habe ich viele Freunde gefunden. Im Abschlußkonzert habe ich ein Duo und ein Trio von Haydn gespielt und im Orchester war ich Konzertmeister. Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken, daß Sie mir die Teilnahme am Kammermusikkurs ermöglicht haben. Mit herzlichen Grüßen Stanislav Danylyuk