Verifiziert: 6. April 2017

An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bedanken,
dass ich letztes Jahr die Möglichkeit bekommen habe, einen Meisterkurs
der Austrian Master Classes in Österreich zu besuchen.

Das war für mich ein fantastisches Erlebnis.

Ich habe ganz tolle Eindrücke bekommen und tolle Erfahrungen
gesammelt.

Gleich am Anfang wurden wir ganz nett begrüßt von Herrn Professor
Steinschaden und am ersten Abend konnten wir uns in den einzelnen
Klassen erst einmal vorstellen. Wer wollte, konnte dann ein Stück spielen,
dass man sieht, auf welchem Stand wir jetzt alle sind.

So hat der Kurs begonnen und von da an war jeder Tag von
morgens bis abends gefüllt mit Musik.

Der ganze Tag bestand aus Unterricht, üben und dem gemeinsamen
Unterhalten über Musik und das Leben …

Dadurch, dass man beständig professionell an Stücken arbeitet,
dadurch kommt man einfach wahnsinnig schnell voran. Ich habe
in dieser Woche so viel schaffen können, das ist ganz toll.

Genau so wichtig wie der Unterricht selbst ist meiner Meinung nach die
Hospitation in anderen Unterrichten, sowohl beim eigenen Lehrer als auch
bei anderen Lehrern und auch bei anderen Instrumenten.

Ich finde, dass ich einen ganz tollen Eindruck von den verschiedenen
Herangehensweisen an verschiedene Stücke gewonnen habe.

Worauf bei diesem Meisterkurs besonderen Wert gelegt wird,
das sind die geschichtlichen Hintergründe von jedem Stück.

Als Beispiel möchte ich das erste Scherzo von Chopin nennen …
Das Hauptthema ist ganz bewegend und aufreizend und der Mittelteil
ist ein polnisches Weihnachtslied, so ganz gesanglich.

Dieses Stück spielte ich gerade zu dieser Zeit und habe dann mitbekommen,
wann das Stück entstanden ist. Chopin hat das Stück geschrieben als er seine
Heimat Polen verlassen musste und wo Krieg war und genau das merkt man
in diesem Stück.

Ich finde, wenn man einen geschichtlichen Hintergrund zu einem Stück kennt,
dann kann man diese Stücke ganz anders spielen und das ist für die
Interpretation einfach wahnsinnig wichtig.

Das lernt man dort bei Hospitationen.

Außer dem ganzen Musikalischen bekommt man bei dem Meisterkurs die Möglichkeit, junge Musiker aus der ganzen Welt kennen zu lernen und mit
ihnen befreundet zu werden.

Ich habe nach wie vor ganz viel Kontakt mit Musikern aus Deutschland und
Österreich, aber auch aus Spanien, Luxemburg, Serbien und sogar
Amerika und auch Australien.

Man hat ganz viel Kontakt und spricht ganz viele Sprachen
und man entwickelt sich nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich
unwahrscheinlich weiter.

Ich habe auch noch Kontakt zu Herrn Professor Steinschaden, meinem Lehrer dort.

Und Ihr 3, ich weiß nicht, wer bei Ihm Unterricht haben wird, werdet ganz viel
Freude mit ihm haben. Er ist ein großartiger Lehrer.

Und zum Ambiente, wie ihr ja schon erfahren habt, der Meisterkurs findet
statt im Schloss Zell an der Pram.

Ihr werdet Euch wieder finden in einer unverwechselbaren Schlossatmosphäre.

Drum herum ist ein kleiner Garten, in dem Ihr euch aufhalten könnt.

Und gegenüber vom Schloss ist eine kleine Wirtschaft.

Und das sind eigentlich so Eure Aufenthaltsorte.
Das ist so, den Abend sitzt ihr dann zusammen oder ihr spielt Tischtennis.

Es ist nicht so, dass sich die Professoren so über einen stellen, sie stellen
sich wirklich auf eine Stufe mit einem selber.

Es war wirklich eine tolle Erfahrung, sich mit allen austauschen zu können,
ich finde das wirklich großartig.

Das werdet Ihr merken, ihr werdet Euch vorkommen wie in einer eigenen kleinen
Welt, in der es sich nur um Musik und um Freundschaft dreht.

Das ist eigentlich wie so eine kleine Schneekugel fast.

Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bedanken und wünsche
Euch ganz viel Spaß!

Verifiziert: 26. April 2016

Sehr geehrter Herr Frotscher,
danke für die Zusendung des Artikels.
Alexandra hat wirklich sehr von diesem Kurs profitiert und viele neue Impulse erhalten. Sie hatte damals anschließend (im Urlaub in Italien wohlgemerkt) täglich Geige geübt trotz großer Hitze.
Wir waren auch von dem Ambiente und der wunderbaren Atmosphäre dort sehr begeistert.
Danke nochmals für diese tolle Möglichkeit!
Herzliche Grüße
Angela Grohmann

Verifiziert: 21. September 2010

Sehr geehrter Herr Frotscher,

ich möchte mich herzlich für das Händel-Mozart-Stipendium bedanken und Ihnen unbedingt noch Bericht erstatten, wie meine Reise nach Oberösterreich ins Schloss Zell an der Pram verlief. Im Zeller Schloss befindet sich das oberösterreichische Landesbildungszentrum, wo die Austrian Master Classes stattfinden. Dort habe ich auf meiner Violine wunderbaren Unterricht bei Frau Prof. Steinschaden erhalten, spielte im Orchester und sang im Chor mit, die Zeit dazwischen nutzten wir zum Üben. Fast den ganzen Tag verbrachten wir mit Musik, aber es war herrlich, ich habe sehr viel gelernt und Spaß gehabt. So wurde es ein sehr schöner Aufenthalt im Schloss mit vielen lieben anderen Musikern, gutem Essen und netter Betreuung. Ein Werkstattkonzert fand am Freitag statt, bei dem alle Kursteilnehmer vorspielten, weswegen es mehrere Stunden dauerte. Am letzten Tag durfte ich dann beim großen Abschlusskonzert im Festsaal zeigen, was ich in der Woche gelernt hatte. Das war für mich ein besonderes Erlebnis, der Saal ist wunderschön und die Akustik herrlich. Es war traurig, als ich nach einer Woche wieder nach Hause fahren musste. Vielen Dank noch einmal, dass Sie mir diese Reise und Erfahrung ermöglicht haben.

Mit herzlichen Grüßen

Caroline Fischbeck

Verifiziert: 23. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Frotscher,

Dank ihrer großzügigen Unterstützung kann ich nun in wenigen Tagen meinen Koffer packen und zum Meisterkurs für Kammermusik nach Schloss Zell an der Pram fahren. Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Ich habe für den Kurs die Sonate op. 23, Nr. 4, a-Moll von Beethoven vorbereitet und werde daran mit einem gleichaltrigen Mädchen aus Österreich, welches Geige spielt, arbeiten …

Nochmals vielen Dank für alles.

Es grüßt herzlichst

Gundel Menzel

Verifiziert: 2002

Sehr geehrter Herr Sven Frotscher,

jetzt bin ich wieder in Dresden. Die Zeit, die ich im Schloß Zell an der Pram verbracht habe ist unvergesslich, so schön war es dort. in der Woche, die ich dort war, habe ich bei den Professoren, die sehr nett waren, viel gelernt und dabei Spaß gehabt. Dort habe ich viele Freunde gefunden. Im Abschlußkonzert habe ich ein Duo und ein Trio von Haydn gespielt und im Orchester war ich Konzertmeister. Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken, daß Sie mir die Teilnahme am Kammermusikkurs ermöglicht haben. Mit herzlichen Grüßen Stanislav Danylyuk